11.04.2025 Internationale Tagung: Auf dem Weg zu einem Landesklimagesetz

Klimaschutzgesetze in Deutschland, Österreich und Italien im Vergleich. Vorbilder für ein Südtiroler Landesklimagesetz

In zahlreichen Ländern und Regionen der EU und in einigen Schweizer Kantonen gibt es bereits regionale Gesetze zum Klimaschutz, zur Energiewende und zur Klimawandelanpassung. Darin werden in der Regel nicht nur Ziele der CO2-Emissionsminderung und regelmäßige Berichtspflichten zur Dekarbonisierung festgelegt, sondern auch Aufgaben und Verantwortlichkeiten zugeordnet, Verfahren und Maßnahmen geregelt und Beratungs- und Beteiligungsorgane zum Klimaschutz geschaffen.
Haben sich diese Instrumente in deutschen Bundesländern und in Österreich bewährt, um den Klimaschutz konsequent auf regionaler und kommunaler Ebene umzusetzen? Welche Perspektive gibt es für die rechtliche Regelung auf staatlicher und regionaler Ebene in Italien? Was würde ein Südtiroler Landesgesetz zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung umfassen?
Bei dieser Tagung mit Fachleuten aus dem In- und Ausland werden Erfahrungen mit Klimaschutzgesetzen in Deutschland und Österreich beleuchtet, ein mögliches Klima-Rahmengesetz für Italien vorgestellt und der notwendige Inhalt eines Südtiroler Landesgesetzes zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung diskutiert.

Freitag, 11. April 2025, 9-13 Uhr,
Tagungssaal der Sparkasse Academy
(Sparkassenstraße 16, Bozen)
Moderation: Hanspeter Staffler (Geschäftsführer des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz Südtirol DVN)
Für die gesamte Tagung Simultanübersetzung DE/IT

PROGRAMM

9:00 - 9:20 Begrüßung und Einführung: Elisabeth Ladinser (Präsidentin, Dachverband für Natur- und Umweltschutz)
David Hofmann (Sprecher Climate Action South Tyrol)
Claudia Plaikner (Obfrau, Heimatpflegeverband Südtirol)

9:20 - 10:00 Uhr Klimaschutz und Klimaschutzgesetzgebung auf Bundesländerebene: das Musterbeispiel Baden-Württemberg
Wirtsch.Ing.in Prof. Maike Schmidt, Vorsitzende des Klima-Sachverständigenrats Baden-Württemberg, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

10:00 - 10:30 Uhr Der Klimaschutz und seine gesetzliche Regelung auf Bundes- und Länderebene in Österreich
Dr. Viktoria Ritter, Expertin für Umwelt- und Klimaschutzrecht, Ökobüro Wien (Allianz der österreichischen Umweltverbände)

10:30 - 11:00 Uhr Kaffeepause

11:00– 11:30 Uhr Welcher Rechtsrahmen und welche governance für den Klimaschutz in Italien auf staatlicher und regionaler Ebene?
Dott. Francesca Bellisai, Expertin für Klimapolitik von ECCO (Think Tank sull’Energia e sul Cambiamento Climatico), Mailand

11:30– 12:00 Uhr Italiens Klimapolitik: ein nationales Klima-Rahmengesetz und die Rolle der Regionen und Autonomen Provinzen
Senator Luigi Spagnolli (PD, Südtirol, Gruppo Autonomie) und Senatorin Aurora Floridia (Europa verde, Veneto, Gruppo Autonomie)

12:00– 12:20 Uhr Ein Landesgesetz für den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung in Südtirol: mögliche Inhalte u. Regelungsbereiche
Thomas Benedikter (Heimatpflegeverband Südtirol), Roland Plank (Dachverband für Natur- und Umweltschutz) und Theresa Kurz (Climate Action South Tyrol)

12:20 - 13:00 Uhr Diskussion und Abschluss & Ausblick
ab 13:00 Uhr Umtrunk und Häppchen

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung erforderlich!
Bitte melden Sie sich bis spätestens Montag, 7. April 2025, über den Heimatpflegeverband info@hpv.bz.it oder unter climateaction.bz an. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und freuen uns über Ihre Teilnahme und eine anregende Diskussion.

Download ausführliches Programm (dt / ita)